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PHILOSOPHIE

Grundrechte

 

Liberales Institut

Die offene Gesellschaft und ihre neuen Feinde

von Michael Esfeld

 

Veröffentlicht am 19.04.2021

 

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Michael Esfeld

 

Michael

Esfeld

Michael Esfeld ist Professor für Philosophie an der Universität Lausanne. Seit 2009 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Seit 2021 gehört er dem akademischen Beirat des Liberalen Instituts an.

Michael Esfeld arbeitet zur Philosophie der Physik und des Geistes. Er möchte den Konflikt zwischen der Erfahrung und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen wieder in eine zusammenhängende Weltsicht bringen. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher, z.B. Wissenschaft und Freiheit oder Philosophie der Physik, zuletzt erschien sein Buch Und die Freiheit? zusammen mit Christoph Lütge.

Anmerkungen und Quellen:

  1. «The end of history?», The National Interest 16 (1989), S. 3-18.
  2. Studien zusammengefasst in Eran Bendavid et al., «Assessing mandatory stay-at-home and business closure effects on the spread of COVID-19», European Journal of Clinical Investigation 51 (2021), e 13484. Siehe auch die Übersicht über die relevanten Studien vom American Institute of Economic Research, «Lockdowns do not control the coronavirus: the evidence», https://www.aier.org/article/lockdowns-do-not-control-the-coronavirus-the-evidence (abgerufen am 20. Dezember 2020). Siehe ferner Christian Bjørnskov, «Did lockdown work? An economist’s cross-country comparison», CESifo Economic Studies, 29. März 2021, 1-14, DOI: 10.1093/cesifo/ifab003.
    Für eine Kritik der Lockdown-Politik in Deutschland siehe Christoph Lütge und Michael Esfeld, Und die Freiheit? Wie die Corona-Politik und der Missbrauch der Wissenschaft unsere offene Gesellschaft bedrohen, München: riva 2021
  3. Vgl. R. F. Savaris et al., «Stay-at-home policy is a case of exception fallacy: an internet-based ecological study», Nature Scientific Reports 11 (2021), Artikel Nr. 5313.
  4. Siehe zum Beispiel für Deutschland Bernd Raffelhüschen, «Verhältnismässigkeit in der Pandemie: Geht das?», WiSt. Wirtschaftswissenschaftliches Studium Juli 2020; für die Schweiz Konstantin Beck und Werner Widmer, «Corona in der Schweiz. Plädoyer für eine evidenzbasierte Pandemie-Politik», ISBN 978-3-033-08275-5, https://www.corona-in-der- schweiz.ch (abgerufen am 16. Dezember 2020); für das Vereinigte Königreich David K. Miles, Michael Stedman und Adrian H. Heald, «‹Stay at home, protect the National Health Service, safe lives›: a cost benefit analysis of the lockdown in the United Kingdom», International Journal of Clinical Practice 75.3 (2020), DOI: 10.1111/ijcp.13674. Siehe auch den Oxfam-Bericht, «The hunger virus: how COVID-19 is fuelling hunger in a hungry world», 9. Juli 2020, herunterzuladen auf https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2020-07-09-neue-hunger-epizentren-covid-19-mehr-menschen-koennten
  5. Interview in Le Point 18. März 2020, https://www.lepoint.fr/politique/sloterdijk-le-systeme-occidental-va-se-reveler- aussi-autoritaire-que-celui-de-la-chine-18-03-2020-2367624_20.php
  6. Dieses Briefing ist die ausführliche Fassung eines Artikels, der unter dem Titel «Die geschlossene Gesellschaft. Es ist höchste Zeit, Karl Popper neu zu lesen», erschien in Neue Zürcher Zeitung, 1. April 2021, Feuilleton, S. 33. Die hier entwickelten Gedanken sind beinflusst durch den Austausch mit Andreas Buchleitner, Boris Kotchoubey, Christoph Lütge, Henrique Schneider und Gerhard Wagner. Natürlich bin ich allein für diese Ausführungen verantwortlich.