Nr. 3

NACHHALL

vom 14.04.2021

 

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

nach der Probeausgabe, den zwei folgenden Einzelausgaben und einer 14-tägigen Verschnaufpause geht es jetzt endlich richtig los. Ich bedanke mich bei Dir und 125 Abonnenten!

Harald Martenstein schrieb im ZEIT-Magazin Nr. 14 über Perfektionismus: „Aber es ist erwiesen und deckt sich mit meinen Erfahrungen, dass der Mensch auch an der Seite unperfekter Personen Schönes erleben kann. Er muss nur bereit sein, das Unperfekte seines Gegenübers zu ignorieren.“

Falsch, denke ich! Du sollst nicht das Unperfekte des NACHHALLs ignorieren. Bitte helfe mir, meine Fehler zu erkennen. Und ergänze, was mir noch fehlt. Ich wünsche mir jedenfalls keine Ignoranten als Leser, sondern Menschen, die ihren Teil zur Verbesserung oder Heilung der Welt beitragen wollen. Im Kleinen wie im Großen.

Nicht besserwisserisch und auch nicht perfektionistisch, aber der Sache angemessen und tatkräftig. Also ich freue mich, wenn Du mir unter die Arme greifst. Über die Website nachhall.net kannst Du z.B. ganz einfach Texte vorschlagen, die einen anderen Blick auf ein Thema ermöglichen.

Martenstein schließt seine Kolumne mit dem Geständnis: „Ich bin Ignorant.“ Für mich klingt das fast wie: „Ich bin Mitläufer.“ Ich kann die Fehlentwicklungen in der Bildungs-, Gesundheits- und Finanzpolitik nicht weiter ignorieren. Ich muss gegen den Strom schwimmen.

Wo schwimmst Du?

Martin Sell, Herausgeber

Gesundheit PSYCHE Isolation gpi01

Der Corona-Aktionismus der Regierung will Menschenleben schützen, verfehlt dabei aber, was Menschen im Grunde ausmacht. Dazu trägt auch die Fokussierung auf ein mechanistisches Bild vom menschlichen Körper bei. Ohne Beziehungen, Nähe und die Einbettung in ein soziales Netz baut der Mensch gesundheitlich ab oder stirbt am Ende.

Gehorsam Solidarität Freiwilligkeit gsf02

In Corona-Zeiten ist auch das Solidaritätsgerede endemisch geworden. Was macht dies mit den Menschen? Aber vor allem – was wäre denn echte gelebte Solidarität? Ein paar Gedankenanstösse zur gegenwärtigen mentalen Lage.

Trauer BEGLEITUNG Glaube tbg03

Eine österliche Predigt

Freiheit Grundrechte Corona fgc04

Die Grundrechte sind als unverletzliche und unveräußerliche Menschenrechte des Einzelnen verbürgt.

Demokratie Vernunft Religion dvr05

Die Trennung von Kirche und Staat setzt zwingend voraus, dass beide vorhanden, verschieden und ergo trennbar sind. Noch mehr, die Trennung muss vollzogen sein.

Revolte FREIHEIT Achtundsechziger rfa06

Die Pandemie zeigt: Wer Freiheit nicht vermisst, der war nie frei.

 


 

Impressum

Herausgeber: massel Verlag, Herzog-Wilhelm-Str. 25, 80331 München
Redaktion (V.i.S.d.P.): Martin Sell – redaktion@nachhall.net

Layout: jedernet GmbH; Druck: Miraprint Offsetdruck Beiner KG
Papier: GMUND no color no bleach, JUPP crääm, JUPP ech öko

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